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Digitale Ausstellung anlässlich 75 Jahre Befreiung der Kriegsgefangenen

unter_menschen

Digitale Ausstellung "Unter_Menschen" anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung der Kriegsgefangenen
Initiator der Ausstellung Martin Kolek im Austausch mit Wolfgang Thierse

Die digitale Ausstellung ist Eigentum von Martin Kolek (links im Bild). Kontakt: vergessen@klangfenster.de

Eine Digitale Ausstellung

Covid19 veranlasst aktuell die Gesundheitsministerien dazu anzuordnen, den Kontakt unter Menschen zu meiden. Der Virus ist interaktionell unberechenbar. Aber was war los vor über 75 Jahren? Der politisch interaktionell vergiftende und menschenverachtende Umgang machte das Leben unter Menschen manchmal zu einer großen Gefahr. Die Ausstellung *unter_menschen* in digitaler Form macht es möglich, sich frei von Viren und in einem sicheren heimischen Kontext distanziert und geschützt einem virulenten Thema anzunähern.

Im Kleinen wie im Großen

Als Delbrücker – keine 18 km entfernt vom Stalag 326 – habe ich in den Jahren 2011 – 2014 die Menschen vor Ort befragt, aber auch die regionalen und überregionalen Archive durchforstet, um die räumlich nahe Situation verstehbar zu machen. Erschreckenderweise wurde mir bald klar, dass das im kleinen aufgefundene Szenario im gesamten ‚Deutschen Reich‘ ähnlich ablief, es sich also um einen überregional toxischen, mentalen Virus handelte. Diesen offensiv und interessiert zu untersuchen, begreifbar und damit greifbar zu machen war mein Anliegen, bis heute.

Die Ausstellung ist entstanden im Rahmen der Veröffentlichung des Buches ‚Vergessen?‘. Es ist im Buchhandel und im Internet bestellbar.

Text: Martin Kolek

Wenn Ihnen die digitale Ausstellung gefällt, freuen wir uns über Ihre freiwillige Spende:

Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V.

IBAN: DE59 4786 2447 8620 2690 01
BIC: GENODEM1RNE
Verwendungszweck: Digitale Ausstellung unter_Menschen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Digitale Ausstellung anlässlich 75 Jahre Befreiung der Kriegsgefangenen

Die Ausstellungstafeln

Bitte klicken Sie sich durch die Ausstellungstafeln mit Hilfe der Navigationspfeile rechts und links in der Bildmitte (bitte mit der Maus auf das Bild fahren). Alternativ können Sie durch Klick auf die Punkte unterhalb der Bilder durch die Tafeln navigieren.
Bei Klick auf das Bild können Sie sich die Bilder in der Übersicht anschauen.

Schlusswort zur Ausstellung

Im Jahr 2015 wurde auch ohne Mehrheitsbeschluss im Stadtrat in lebendiger Öffentlichkeit an die unter_menschen verschleppten und zu Tode Gebrachten erinnert. Erinnerung und Würde sind das Mindeste, was uns bleibt, um uns als Nachkommen unter Menschen zu verstehen und uns bewusst zu sein, dass weder ein kulturell-mentaler-, noch ein biologischer Virus oberflächliches Ignorieren, sondern konsequente Disziplin, zuweilen unbequemen Mut und achtsame Wachheit verlangt, denn wir sind alle unter Menschen.

 

Text: Martin Kolek