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Vortrag | „Vergessen und Erinnern, – wie geht das?“ (Martin Kollek)

by Oliver Nickel August 07, 2019

„Vergessen und Erinnern, – wie geht das?“

Die Fallgeschichten aus dem Raum Delbrück können prototypisch verstanden werden als Hinweise auf die Alltagslogik in der sog. NS Zeit. Da allerdings erst Jahrzehnte später und bis heute dürftige differenzierte Informationen vorliegen, stellt sich die Frage, wie ein solch kollektives Vergessen abläuft und Deutungen transformiert werden. Der Rassismus im Denken und Wahrnehmen der Umgebung bleibt dabei unerkannt. Da wir nicht weit entfernt sind von unseren Vorfahren, können wir davon ausgehen, das auch wir unsere Art und Weisen pflegen, uns unsere Erinnerungen und Erklärungen zurecht zu legen. Das Fremde wird als Raum für Projektionen buntester Art genutzt. Vortrag mit Originalbeiträgen auch aus aktuellen Entwicklungen und Diskussion.

 

Datum: Wird noch bekannt gegeben!
Ort:
Vortragsraum in der ehemaligen „Entlausung“ (Gedenkstätte Stalag 326).
Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände des LAFP-Bildungszentrum Erich Klausener.
Anschrift: Lippstädter Weg 26, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock.
Treffpunkt: An der Wache der LAFP-Bildungszentrum Erich Klausener. Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.
Dauer: ca. 1 Stunde
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: nicht notwendig!
TeilnehmerInnenzahl:

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